Frau Dr. Senkel kennt die Welt des Sports aus den unterschiedlichsten Perspektiven. In ihrer Jugend war sie Leichtathletin (Mittel- und Langstrecke). Ihren Traum von den Olympischen Spielen erfüllte sie sich jedoch auf andere Weise. Sie begann schon während der Schulzeit, sportjournalistische Erfahrungen zu sammeln. Zunächst arbeitete sie für eine lokale Zeitung, später auch für Sportfachzeitschriften und das Fernsehen.

Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen durfte sie zum ersten Mal das Spektakel im Team der Sportredaktion des ZDF vor Ort miterleben. Bislang erfuhr sie so fünfmal die olympische Atmosphäre. Frau Dr. Senkel interessiert sich aber schon immer auch für die rechtlichen, historischen und sportethischen Hintergründe des Sports, weshalb sie begann, die Facetten des Sports auch aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten. Hierfür begab sie sich unter anderem zurück zu den historischen Wurzeln des Sports ins antike Olympia, wo nunmehr die Internationale Olympische Akademie wissenschaftliche Hochschulkurse anbietet.

Es entstand eine Vielzahl von Schriften, die der Wunsch eint, Normen und Regeln für den Sport so zu schaffen bzw. anzuwenden, dass sie dem größten Nutzen aller Beteiligten dienen – im Sinne der Idee des Sports. Im Mittelpunkt stehen so Themen wie Fair Play, Anti-Doping, Good Governance, Athletenrechte oder Minderjährige im Hochleistungssport. Diese Schwerpunkte setzt Frau Dr. Senkel auch in ihrer Arbeit als Rechtsanwältin und Mediatorin.